
Georgien und Aserbaidschan sehen zwei zentrale Bereiche für die Vertiefung ihrer Zusammenarbeit im Bereich der Aquakultur, erklärte Archil Partsvania, Leiter der Abteilung für Aquakulturentwicklung im georgischen Ministerium für Agrarpolitik und ländliche Entwicklung.
Während einer Podiumsdiskussion zum Thema „Internationale Herausforderungen und regionale Kooperationschancen im Bereich Fischerei und Aquakultur“ im Rahmen des 2. Internationalen Forums für Agrarinnovationen in Baku, nannte Partsvania zwei konkrete Kooperationsfelder.
„Der erste Bereich ist die Bildung: Es geht um den Aufbau einer gemeinsamen Bildungsplattform in aserbaidschanischer und georgischer Sprache, nicht nur für Landwirte, sondern auch für Fachkräfte aus der Verwaltung. Dies ließe sich ideal über eine Online-Plattform realisieren“, sagte er.
Als zweiten Schwerpunkt nannte Partsvania die Wiederauffüllung von Fischbeständen. Gemeinsame Maßnahmen mit Aserbaidschan in diesem Bereich könnten erhebliche Vorteile bringen, betonte er.
Er unterstrich zudem, dass eine verstärkte Zusammenarbeit allen Beteiligten zugutekommen würde: „Aquakultur ist einer der am schnellsten wachsenden Bereiche der Landwirtschaft, und Georgien hat großes Potenzial für seine Entwicklung.“






